Pantos: Wiener Startup Bitpanda startet Multi-Blockchain-Token-System

Pantos: Wiener Startup Bitpanda startet Multi-Blockchain-Token-System

Gemeinsam mit Wissenschaftlern der TU Wien, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und dem in Wien ansässigen Reseach Institute for Future Cryptoeconomics startet das Wiener Startup Bitpanda das Projekt Pantos, dessen Ziel es ist, innerhalb eines entsprechenden Forschungsprojekts, die sogenannte Token Atomic Swap Technology (TAST) zu entwickeln.

Co-Founder Eric Demuth verspricht sich von dem Forschungsprojekt: “Dadurch werden erstmals nahtlose Token-Transaktionen zwischen verschiedenen Blockchains möglich sein”. Pantos soll das Problem der Blockchain-Fragmentierung lösen: “Auf Bitcoin folgten eine Reihe digitaler Währungen auf Basis der Blockchain-Technologie, jeweils mit eigenen Spezifikationen und Protokollen”, erklärt Demuth. Dass in Zukunft mehrere Blockchain-Netzwerke parallel existieren, sei sehr wahrscheinlich. “Die verschiedenen Netzwerke konkurrieren nicht nur um Investitionen, Ressourcen und Marktanteile, sondern auch um Wissen.” Trader werden die sich dadurch ergebenden Preisunterschiede zwischen Paaren digitaler Währungen ausnutzen können. Zudem soll die Möglichkeit des Blockchain-übergreifenden Token-Transfers aber auch Krypto-Nutzern und Blockchain-Projekten mehr Sicherheit bieten.

Die Pläne für die kommenden drei bis sechs Monaten umfassen die Entwicklung einer „Proof of Concept“-Lösung, die aber noch über die Handelsplattform BitPanda läuft. Eine dezentrale Lösung soll parallel dazu entstehen. Pantos wird zunächst auf der Ethereum-Blockchain gestartet, wobei eine Unterstützung für Bitcoin, Litecoin, Lisk, Komodo und Wave, alle aus der ersten Blockchain-Generation, in Kürze folgen werden.

Finanziert werden soll das Open-Source-Projekt über ein Initial Coin Offering (ICO), bei dem 40 Prozent der ingesamt eine Milliarde PAN-Token zu einem Gegenwert von maximal 1.500 Bitcoin ausgegeben werden sollen. “Es ist uns besonders wichtig, dass mit dem verbundenen Technology ICO die neue Technologie und Forschung finanziert wird – deswegen ist dieser auch mit einer Höhe von 1500 Bitcoin begrenzt, um der Industrie eine Open-Source Technologie zur Verfügung zu stellen. Es handelt sich dabei bewusst um keine Startup-Finanzierung”, schreiben die Co-Founder.

“Die flexiblen Portabilitäts-Funktionen erlauben es dem PAN-Token einen gemeinsamen Nenner zu bilden und damit die Einführung einer neuen, auf die Krypto-Ökonomie ausgelegten, Maßeinheit”, erklärt Demuth. Diese soll “Blockchain Domination Index” heißen und zeige in Echtzeit die Token-Nutzung und -Verteilung unter allen unterstützten Blockchains an. Durch PAN lasse sich damit die Signifikanz jeder Blockchain auf Basis echter Nutzung messen.

Bildquelle: geralt, thx! (CC0 Public Domain)

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