Wer ordentlich kifft, ist häufiger heiß – was man auch bei Apple weiß

Wer ordentlich kifft, ist häufiger heiß – was man auch bei Apple weiß

Camilla und Steve

Steve und Camilla sind Apple-Jünger und irgendwie haben sie es schon immer gewusst. Sie küssen sich auf den Mund. Lang und sinnlich. Ihre Lippen und Zungen vereinigen sich lustvoll. Sie trägt das kleine Schwarze, es ist noch kürzer als sonst, sie setzt sich auf das Sofa. Schwarz blitzen die Klammern von Strapsen auf sehr heller Haut. Unter ihrem Kleid trägt sie nichts als ihr Chanel Nr.5. Man sieht genau, wie sich ihre Brüste bewegen. Sie lächelt unentschlossen.

Mit einem Mal spreizt sie ihre Beine, der Stoff rutscht nach oben, man sieht ihre unschuldig rasierte Möse.  “Komm, setzt dich!”…  Camilla ist keine Nutte und sie ist nicht nymphoman. Auch Steve sieht nicht die Gefahr einer Sexsucht. Sie vögeln halt nur öfter als sonst miteinander seit sie kiffen.

Der uTox-Hudson

Ich könnt` schon wieder. Ich weiß bloß nicht mehr, wie es heißt, meinte mein alter Kumpel Marko, als wir über uTox miteinander verbunden waren. Gerade machte er sich einen fetten Hudson fertig. Ich konnte den Stoff förmlich riechen und er wusste gar nicht, wie recht er damit hatte, denn es gab Neues aus der Wissenschaft.

Wer täglich kifft, hat häufiger Sex

Frauen, die kifften, hätten in vier Wochen 7,1 statt sechs Mal Sex, Männer 6,9 statt 5,6 Mal. 50.000 Männer und Frauen zwischen 25 und 45 Jahren wurden zu ihrem Cannabis-Konsum und zur Sex-Häufigkeit befragt. Ungeachtet von Alter, Geschlecht, Ethnie oder Lebenssituation zeigte sich: Wer täglich kiffe, vögele um etwa ein Fünftel häufiger als andere. Kiffen korreliere offenbar äußerst positiv mit Bumsen, so oder so ähnlich der Senior-Autor Michael Eisenberg. Cannabis mache eben einfach locker.

Kiffen für den Frieden

Davon mussten auch die Apple-Opas gehört haben. Vielleicht fühlten sie sich an frühere Zeiten erinnert, an Kiffen für den Frieden, als es noch andere Sinnesreizungen gab, neben Golf und Haute Cuisine. Oder war es Zufall? Wie auch immer, kurz nachdem die Studie bekannt wurde, sicherte sich Apple ein interessantes Patent, just also als Kalifornien für die Marihuana-Legalisierung stimmte.

Steigt Apple ins Cannabis-Geschäft ein?

Dein Patent lässt genau das vermuten,  meinte Marko, umgeben von waberndem Nebel, zu mir. Er meine offenbar das von Apple. Apple hat sich die Technik für einen Vaporisator patentieren lassen. Während die Welt also voller Spannung auf das neue iPhone X wartet, hat Apple wohl möglich schon den iJoint in der Pipe: Einen Vaporisator, mit dem man dann auch die sexuelle Aktivität – mittels Cannabisdampf – steigern könnte. Angesabberte Tüten gäbe es nur noch auf dem Lümmel, Asche nur auf Apples Konten (dafür um so mehr), könnten sich die Schwerenöter gedacht haben. Zumindest erhielt der Konzern Anfang 2017 ein Patent für einen solchen Verdampfer.

Was genau in den  MacDope kommt, sagt Apple in seinem Patentantrag nicht, aber das Marktpotenzial ist groß: Kalifornien ist einer der US-Bundesstaaten, in denen Marihuana als Genussmittel freigegeben ist. Ganz zu Recht, gab Marko noch zu bedenken, bevor er hinter einer Wand dicken Rauches verschwand. Gleiches gilt für die US-Bundesstaaten Maine, Massachusetts, Oregon, Washington, Nevada, Alaska und Colorado. Einer Information der Regulierungsbehörde zufolge gehe es allein in Kalifornien um einen Markt von rund 5 Milliarden Dollar pro Jahr.

Ihr könnt euch vorstellen, was da zukünftig nicht nur in den Betten los ist. Viel Spaß also bei den Dingen, die ihr heute noch so vorhabt. Und macht zwischendurch mal das Fenster auf!

Euer Andreas Köppen

Bildquelle: darksouls1, thx! (CC0 Public Domain)

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