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Monat: Mai 2018

Wegen 800 Darknet-Deals: Luzerner Drogendealer überführt

Wegen 800 Darknet-Deals: Luzerner Drogendealer überführt

Ein bereits im August 2016 festgenommener 34-jähriger Schweizer wurde nun überführt, zwischen 2014 und 2016 rund 800 Drogendeals über das Darknet abwickelt zu haben. Die polizieilichen Ermittlungen sind abgeschlossen. Der Fall liegt nun bei der Staatsanwaltschaft Luzern, informierte die Staatsanwaltschaft.

Yahoo-Hack: Fünf Jahre Haft für Kanadier

Yahoo-Hack: Fünf Jahre Haft für Kanadier

Wie das Justizministerium am Dienstag mitteilte, muss der 23-Jährige Kanadier Karim B. für fünf Jahre in das Gefängnis, weil er nach einem Cyberangriff auf Yahoo russischen Agenten Zugang zu Webmail-Konten verschafft haben soll. Ein Bezirksrichter in San Francisco verurteilte ihn zusätzlich zu einer Geldstrafe von 250.000 US-Dollar (rund 216.000 Euro), die sein gesamtes verbleibendes Vermögen umfasst. Drei weitere Angeklagte wurden bisher nicht gefasst.

Kanada: Hacker erpressen zwei Banken

Kanada: Hacker erpressen zwei Banken

Die Bank of Montreal (BMO) und die Canadian Imperial Bank of Commerce (CIBC) gaben am Montag bekannt, dass ein Cyber-Angreifer die Daten von fast 90.000 Kunden gestohlen haben könnte. Das wäre der erste bedeutende Angriff auf Finanzdaten von Bankinstitutionen im Land. Die Banken haben sich an die Behörden gewandt und eine gründliche Untersuchung eingeleitet. Beide Banken sind auf die Forderung der Erpresser nicht eingegangen, berichtet das Nachrichtenpirtal Reuters.

Islands gestohlene Bitcoin-Mining-Hardware möglicherweise in China aufgetaucht

Islands gestohlene Bitcoin-Mining-Hardware möglicherweise in China aufgetaucht

Bereits Anfang des Monats fand die isländische Polizei heraus, dass sich die 600 Spezialrechner, die im Rahmen des als “Big Bitcoin Heist”, der aktuell größten Diebstahlserie in der Geschichte Islands, aus isländischen Rechenzentren gestohlen wurden, nun scheinbar in China befinden. Die extrem leistungsfähigen Computer sollen fast zwei Millionen Dollar wert sein, das entspricht etwa 1,6 Millionen Euro, berichtet das isländische Nachrichtenportals RUV.

FBI empfiehlt dringend einen Routerneustart gegen VPNFilter-Malware

FBI empfiehlt dringend einen Routerneustart gegen VPNFilter-Malware

Die US-Sicherheitsfirma Talos, Tochter des Router-Herstellers Cisco, warnte in der vergangenen Woche vor einem riesigen Bot-Netz, das es mittels neuer VPNFilter-Malware weltweit auf mindestens 500 K Netzwerkgeräte abzielte. Betroffen davon waren vor allem Router und Netzwerkspeichergeräte (NAS). Nun rät das FBI dringend, die betroffenen Geräte zu rebooten.

ICO-Werbegag auf Mount Everest endet tragisch

ICO-Werbegag auf Mount Everest endet tragisch

Ein Werbegag eines ukrainischen Social-Media-Netzwerkes bestand darin, dass es vier Krypto-Enthusiasten gesponsert hat, den Mount Everest zu besteigen und dort eine Festplatte, die durch Plastikverpackungen geschützt war, zu vergraben. Diese enthält digitale Tokens im selbstgeschätzten Wert von 50.000 Dollar und soll laut Financial Times zum Tod eines nepalesischen Sherpa geführt haben, der die Gruppe begleitete.

Amazon: Alexa leitet privates Gespräch weiter an Bekannten

Amazon: Alexa leitet privates Gespräch weiter an Bekannten

Eine private Unterhaltung mit ihrem Ehemann wurde von einer US-amerikanische Nutzerin aus Portland, Oregon namens Danielle, durch Amazons Echo mitgeschnitten und anschließend an einen Bekannten verschickt. Das System Alexa habe mehrere Worte missverstanden und daher gedacht, es sollte die Sprachnachricht verschicken, erklärt Amazon den Vorfall. Der Konzern will prüfen, wie er solche Probleme in Zukunft verhindern kann, berichtet die lokale Nachrichtenagentur KIRO 7.

Kryptowährungsmining: Tschechischer Abgeordneter schürfte auf Staatskosten

Kryptowährungsmining: Tschechischer Abgeordneter schürfte auf Staatskosten

Der tschechische Parlamentsabgeordnete der Piratenpartei Tomas Vymazal hat in seiner Dienstwohnung auf Staatskosten Münzen der Kryptowährung ZCash geschürft. Das Minen fiel nur deshalb auf, weil der Stromverbrauch in der Wohnung im historischen Prager Stadtzentrum ungewöhnlich hoch war, wie das Nachrichtenportal aktualne.cz am Donnerstag berichtete.